Geheimcodes im Arbeitszeugnis & was sie bedeuten

Beim Suchen eines neuen Jobs schickt man meistens auch direkt die Arbeitszeugnisse bisheriger Beschäftigungen mit. Grundsätzlich sind Aufbau und Formulierung Sache des Arbeitgebers, einige gesetzliche Vorschriften müssen aber beachtet werden. So darf ein Arbeitszeugnis in Inhalt und Form nichts enthalten, dass dem Arbeitnehmer bei der Bewerbung um einen Job im Weg steht oder erschwert. Dennoch gibt es bestimme Phrasen unter Personalern, die den Sinn haben negative Botschaften hinter positiven Formulierungen zu verstecken.

Bei diesen Phrasen lohnt es sich, als Bewerber genauer hinzusehen:

  1. „…. Aufgaben stets zur vollsten Zufriedenheit erledigt“ – bei dieser Formulierung darf man sich als Arbeitnehmer auf die Schulter klopfen – ein klares Sehr Gut!
  2. „Frau M. hat sich stets bemüht“ – soll heißen, bemüht hat sie sich zwar, das Ergebnis war trotzdem fraglich.
  3. „Herr X. hat sich im Rahmen seiner Fähigkeiten eingesetzt… „ – Klartext: Der Rahmen war derartig eng, dass nur für wenige Fähigkeiten Platz war.
  4. „Herr A. hat die übertragenen Arbeiten ordnungsgemäß erledigt“ – ordnungsgemäß schon, aber auch nicht mehr. Keine Eigeninitiative.
  5. „Frau P. war stets mit Interesse und Begeisterung bei der Sache“ – soll nicht heißen, dass dies zum Erfolg beigetragen hat.

Tipp: Arbeitszeugnisse können bis zu 30 Jahre nach Dienstende beim jeweiligen Arbeitgeber angefordert werden!


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